14. Juni 2017 Rund um Köln -B

Nun ist Rund um Köln vorbei und es war wieder eine Coole Veranstaltung. Auch wenn ich mein persönliches Ziel ein wenig verfehlt habe hat es wieder sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht versuche ich es nächstes Jahr nochmal …?

 

Schöne Bilder :

Noch kann ich grinsen.

Auf der Rheinuferstarrse.

Sprint am Schlossberg in Bensberg.

Runter von Forsbach richtung Köln

Zielsprint.

 

 

 

 

06. Juni 2017

Was für eine Veränderung.

Es ist jetzt 7 Jahre her. Vor sieben Jahren habe ich aufgehört zu rauchen. Ja man glaubt es kaum, zumindest die welche mich danach kennengelernt haben. Damals war quasi ein anderer Mensch und Sport war etwas da ich in meiner Jugend mal gemacht hatte. Der Bund war die letzte Körperliche Herausforderung. Danach qualmte ich fröhlich wie ein Kohlekraftwerk und der typische Kaffee war auch nicht weit.

Irgendwann hat es klick gemacht und es war vorbei, ich habe mich zu einem normalen Menschen zurück entwickelt. Den Normal ist zweifellos der Nichtraucher. Schon nach ein Paar Tagen war klar dass ich nie wieder rauchen werde denn es ist das natürlichste der Welt nicht zu rauchen. Daran gibt es keinen Zweifel. Ich vermisse es nicht, ganz im Gegenteil. Das Radfahren ist schnell sehr wichtig für mich geworden. In meiner Kindheit und Jugend bin ich immer nur Rad gefahren. Mit dem 3 Gang Sachs-Torpedo Schaltung am Gilera Alu Rad sind wir schon durch den Wald geheizt. Gary Fischer hätte sicher Spaß mit uns gehabt. Irre Zeit, mit viel blauen Flecken. Aber seitdem das Rauchen mich nicht mehr beherrscht ist die alte Leidenschaft wieder aufgeblüht.

Nun, warum schreibe ich das? Nun, oft sehe ich Menschen die rauchen und ich wünschte ich könnte sie dafür begeistern es nicht zu tun. Sport zu treiben, den Spass und Stolz zu erleben, wenn etwas erreicht wurde. Etwas traurig bin ich dann, derweil ich nicht alle Menschen rauchtechnisch missionieren kann. Ich würde gerne, aber …!

Jeder muss seinen Weg finden.

… den rechten Weg finden.

Ride on!

 

Jürgen

 

 

 

05. Juni 2017

Nix neues im Westen.

Die lustige Mail am die Stadt Bergisch Gladbach bzw. die Feuerwehr wurde bis her nicht quittiert oder beantwortet. Nicht das ich wirklich darauf gehofft hatte, aber irgendwie …!

Nächsten Sonntag ist Rund um Köln. Die 68er Runde steht auf dem Programm. Nachdem am Donnerstag der Antrieb erneuert wurde sollte eigentlich alles am Radl in Ordnung sein. Ist es aber nicht. Morgen werde ich den Radsportladen meines BISHERIGEN Vertrauen einen weiteren Besuch abstatten. Diesmal schlecht gelaunt. Aber bevor ich Details hier abliefere war sehen was die Jungs morgen zu Ihrer Verteidigung sagen. Soviel sei gesagt: Das letzte Trainingswochenende vor Rund um Köln habe ich nicht wie geplant auf dem Renner, sondern auf dem Stumpi verbracht. Aber morgen Abend mehr dazu.

Gestern mit einem netten Ex-Kollegen eine geile Runde um die Dhünntalsperre gefahren und heute eine flache Einheit im Königforst. Der Alessandro ist fahr mäßig hochgradig kompatibel. Das wird bestimmt noch lustig.

Gruß

Jürgen

02. Juni 2017

Man muss auch mal kritisch sein. Auch der eigenen Spezies gegenüber. Kürzlich bin ich mit dem Auto in der Nähe vom Odenthal herum gefahren. Aus einer Seitenstraße zog ein Rennradfahrer heraus ohne sich für Vorfahrt oder etwas in der Art zu kümmern. Da ich als Radsportler ein großes Herz für alle Radfahrer habe war ich bemüht mich nicht zu ärgern und machte einen Bogen um den Herrn und seinen Kumpel. Obwohl ich eine gewisse Anti Sympathie verspürte derweil der Kollege keinen Helm trug. Ich dachte nicht mehr an den Lebensmüden als ich die S-Kurven in Altenberg herunterfuhr. Auch der Helmlose knallte echt flott die Kurven runter und unten schlängelte er sich extrem Risikoreich zwischen den Fahrzeugen durch. Unnötig zu erwähnen, das nächste Stoppschild war nichts für diesen Zeitgenossen. Na gut, über das Stoppschild kann man streiten …aber ohne Helm und mit dieser Risikobereitschaft und dann noch provozierend zwischen den Autos… !

Da darf er sich nicht wundern, wenn die Autofahrer aggressiv werden, was mir egal wäre beträfe es nur Ihn. Wenn das aber dazu führt das wir anderen Radfahrer unter die durch Ihn initialisierten Schlechten Laune leiden müssen, dann würde ich gerne handgreiflich werden. Leider gibt es aber in unserer Gesellschaft immer mehr die Tendenz das die Regeln nur für andere gelten und viele sich selber darüber hinwegsetzen. Rücksichtslos und ohne Erbarmen, Hauptsache ICH. Auch die Vernunft und Menschlichkeit werden durch Egoismus und geilheit getauscht.

Ach was für eine seltsame Welt. Aber der Muffti kürzlich, der ohne Helm dafür mit scheiss Fahrweise, wird es sicher nie kapieren.

Gruß

Jürgen

 

 

 

27. Mai 2017

Manchmal muss es einfach mal raus :

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Liebe Feuerwehr!

Seit meiner Kindheit bewundere ich die Arbeit der Feuerwehr und habe großen Respekt vor der Einsatzbereitschaft und dem Mut jedes einzelnen welcher diesen Beruf ausübt. Ich möchte davon ausgehen das der Staat seine Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern hinreichend entlohnt und absichert. Ich finde es toll das die Feuerwehr auch heute noch en Vorbild für vielen unserer Kinder aber auch Erwachsenen ist.

Aber leider habe ich nun einige Male genau das Gegenteil erlebt. Nicht im Einsatz, nein, im Täglichen Verhalten.

Hier Zwei Beispiele:

1

Kürzlich stand auf dem Radweg in Schildgen ein sehr großes Feuerwehrfahrzeug und die Besatzung stand in der Schlange um ein leckeres Eis zu kaufen. Ich konnte also sicher sein das hier kein EINSATZ in Gange war und bin verwundert weitergefahren. Nicht nur der Radweg auf dem das Fahrzeug geparkt war, sondern auch das Schild das hier Kameraüberwachung durchgeführt wird hat die Herren wenig beeindruck. Die Gefahr für Radfahrer, besonders für Kinder, im starken Berufsverkehr wurde offensichtlich völlig ignoriert.

2

Heute fuhr ich mit meinem Rad auf dem Radweg von der Feuerwehrwache in GL Richtung Paffrath und wieder stand ein großes Feuerwehrfahrzeug (mit einer schönen langen Leiter ) auf dem Radweg und die Besatzung war in der Bäckerei zu sehen. Unnötig zu erwähnen das die Bäckerei und die Feuerwehrwache 400m Luftlinie entfernt ist. Es war schon recht einfach zu erkennen das auch hier kein Einsatz ablief. Für mich war die Situation gefährlich, als Radfahrer.

 

Nun habe ich nichts gegen ein Eis oder ein gutes Frühstück für die tapferen Feuerwehrleute damit sie Ihren Dienst gut gelaunt und gestärkt erledigen können. Aber ist es nicht trotzdem Falsch das damit gefährliche Situationen provoziert werden? Gerade von der Feuerwehr würde ich Vorbildliches Verhalten erwarten und erstrecht Regeln und Gesetze einzuhalten. Auch die Übersicht wo Gefahren lauern, besonders für Kinder, hoffte ich bei der Feuerwehr zu finden. Leider ist mein Weltbild hier etwas durcheinander den diese zwei Beispiele sind leider nicht alle die mir aufgefallen sind.

Vielleicht lässt sich dies in Zukunft ändern um auch weiter vertrauensvolle Vorbilder für unsere Kinder zu haben. Auch hoffe ich das, wenn es bei mir mal brennt, mir die Feuerwehr trotz dieser Zeilen zur Hilfe kommt.

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Habe ich gerade mal an die Stadt/Feuerwehr in GL geschickt , wahrlich genervt.

 

Gruß

Jürgen

 

21. Mai 2017 Eifel-2

Der Donnerstag also der zweite Tag in der Eifel war eher ein Glücksfall. Es war stark bewölkt aber es regnete nur ein Paar vereinzelte Tropfen, die recht unmotiviert herumflogen.

Noch kein Regen….!

Nach dem Frühstück sind wir zeitig los damit wir auch nicht so spät wieder am Ausgangspunkt zurück sind. Da das Wetter nicht so sonnig wie am Vortag war, waren wir natürlich auch schnell durch. Denn wer mag schon anhalten, wenn Regen droht. Der Wendepunkt der Tour war der Nürburgring. Hier haben wir uns am Alten Fahrerlager ein Pommes in die Beine gehauen.  Insgesamt 74 km und ca. 1150 hm später waren wir wieder im Hotel. Ein Stück Kuchen, ein Nickerchen und dann ab in die Sauna.

Als wir nach dem Duschen Richtung Kuchen gingen regnete es wie verrückt. Da kann man nur sagen: Danke Eifel, das Du Erbarmen mit uns hattest.

Freitag nach dem Frühstück sind wir gemütlich nach Hause gefahren. Und ich kann sagen es war sehr schön. Zum Rennradfahren ist die Eifel echt prima. Und das Hotel Mausefalle in Neroth ist durchaus zu empfehlen.

 

14. Mai 2017 Teil1 Rheintour

Freitag vor einer Woche bin ich die Rhein Tour gefahren. Zumindest einen Teil des Ursprünglichen Plans habe ich umgesetzt. Der Freitag war mit 115 km von Köln nach Koblenz sehr gut zu schaffen. Treffpunkt mit Georg war um 18:00 in Koblenz Hbf. und ich war viel zu früh dort. Da ich mir nicht sicher war wie ich voran kommen schein es besser zu sein hinreichend Reserven zu haben. Die Unterkunft in Ko-Güls war nett und günstig.

Samstag sind wir dann zusammen von Koblenz nach Nierstein gefahren. Das Wetter war ganz gut zum Radeln. Allerdings hatten wir teils ordentlich Gegenwind. In Boppard gönnten wir uns einen Käsekuchen und später noch eine geräucherte Forelle die wir unterwegs kauften. Die Forelle war super lecker. Am Rheinufer in der Sonne mit Laugenbrezel und Apfelsaft. Königlich. Die Unterkunft in Nierstein war auch toll. Ein Weingut in der Ortsmitte, der St. Urbanshof, war echt nett. Besonders der Hauseigene Riesling war extrem köstlich. Gelitten hatte allerdings die Schnittstellen zum Rad. Die Hände taten wir abends etwas weh, was allerdings nichts gegen meinen geschundenen Hintern war. Immerhin war der Samstag mit 125 km die längste Etappe.

Das waren die Ersten beiden Tage.

Teil2 folgt in Bälde.

 

Gruß

Jürgen