16. Nov. 2017 Kalt

Ja es wird irgendwann besser, davon kann man ausgehen. Man wird sich an die Temperaturen gewöhnen, so hoffe ich. Wie jedes Jahr.

Kürzlich war wieder mal laufen. Seit Anfang Oktober mache ich das nun wieder regelmäßig. Und ich muss zugeben das es mir wieder Große Freude bereitet. 3 mal pro Woche und dann je ein Stünchen. Das tut gut und quält die Knie nicht so. Die Schuhe sind für die Lauferei eine entscheidende Komponente und deshalb bin ich dann auch im Fachgeschäft vorstellig geworden. In netter Begleitung meine tollen Frau natürlich. Die junge Dame bei Laufladen Bunert auf der Aachener Strasse in Köln hat uns prächtig beraten und wir haben dann auch doppelt zugeschlagen. Ein Paar für das Laufband und ein Paar für den schönen Wald. Ich war verzückt denn der Unterschied zwischen meinen fast 8 Jahre alten Saucony und diesen ganz frischen, neuen und unverbrauchten Tretern war unglaublich.

Doppelt hält besser.

Natürlich werde in jetzt nicht zu einem Marathonjünger denn das Rad, egal ob MTB oder Rennrad, ist einfach immer meine Numero 1. Ich hoffe natürlich das ich so auch die Radsport mäßige Durststrecke jetzt im Winter besser überbrücken kann. Ohne das die Form wieder einbricht. Oder zumindest nicht so schlimm.

Richtig doof finde ich das ich noch nicht mein neues Rad angemessen ausführen konnte. Aber das wird noch.

Gruss

Jürgen

09. Nov 2017

Jetzt geht es los. Es wird kalt. Das ist Doof. Ich mag die Kälte nicht. Im Sommer ist es toll, da fährt man Kurz-Kurz. Irgendwie ist alles unter 15 Grad Celsius unkomfortabel. Aber es lässt sich nicht umgehen und deshalb hilft kein Weh und kein Ach. Das Winterzeug aus dem Schrank und raus aufs Rad.

Ich habe einen Kollegen der fährt morgens um kurz nach 6 bei 7 Grad zur Arbeit. Weils so schön ist noch einen kleinen Umweg damit es sich auch lohnt. Da kommen für ihn schon vor dem Frühstück mal eben 50-60 km zusammen. Respekt sag ich da. Ein klein wenig macht sich da auch Bewunderung bemerkbar. Ein toller Kerl- würde ich nicht bringen. Nicht morgens früh. Scheiss Winter.

Dafür habe ich mir etwas Neues gegönnt. Etwas aus Carbon- mit Scheibenbremsen und mit dünnen Reifen. Dann könnte es 2018 bei Rund um Köln dann mal endlich unter 2 Stunden passen.

Das Lenkerband – toll!

Wenn die Sonne mal wieder raus kommt mach ich mal ein paar nette Bilder.

 

Konnte nicht wieder stehen. Neu & Alt.

Hoffentlich wird es bald wieder Sommer.

Gruß

Jürgen

 

 

16. Okt. 2017

Heute mal endlich wieder ein Runde mit meinem Stumpjumper gefahren. Das war ein Vergnügen erster Rangordnung. Es ist Mitte Oktober und es hatte über 20° Grad Celsius. Es war einfach wunderbar. Gestern war ich Morgens gegen 9 eine Stunde laufen und es gab sehr schöne Bilder. Der Morgennebel kriecht aus dem Wald, Pferde stehen auf einer Wiese und bevor der zarte Nebel, der durch das Sonnenlicht nahezu leuchtet, die ruhigen Grass zupfenden Tiere erreicht löst er sich in eine friedliche Stimmung auf. Ja, genau so habe ich das gesehen…!

Toll.

Das Leben ist schön und unsere Welt unglaublich. Fast traurig, wenn mal überlegt was alles so um uns herum passiert. Krieg, Not, Gier und Missgunst – ach was nicht alles für Worte für ein und das gleiche. Undankbarkeit. Undankbarkeit für das Geschenk das wir so leben können, hier in diesem wunderschönen Land.

Das wurde mir am Wochenende wieder einmal klar, als ich so durch die Natur lief oder auch fuhr.

Auf meinem Stumpi oder auch in meinen tollen Wanderstiefeln …!

 

Gruß

Jürgen

 

 

04. Okt. 2017

Eigentlich reicht das doch?

Wegen des Feiertags zum Tag der Deutschen Einheit  und meines Montags, an dem ich ohnehin frei habe, war das jetzt ein tolles und langes Wochenende. Vier Tage Wochenende ohne Urlaub zu nehmen. Toll. Diese Arbeitswoche hat somit nur 3 Arbeitstage! Geil. Reicht aber auch, oder?

Sonntag habe die beste Frau der Welt zu Ihrem Halbmarathon Debut begleitet. Eine tolle Veranstaltung mit großartiger Stimmung. Abgesehen vom Zustand der Toilettenhäuschen war es wirklich Tip top. Solche Toilettenhäuschen sind schon ein Prüfstein für die Selbstbeherrschung. Unglaublich wie Menschen dies zurücklassen … !

Aber das Event war sehr schön. Ich war als Beutelfee für meine Frau unterwegs. Es war Ihr erster Lauf mit dieser Distanz. 21,0975 Kilometer durch Köln. Das Wetter war sonnig und Anfangs recht kühl entwickelte sich aber prächtig und die Stimmung war genau wie die Sonne genau richtig.

Deutzer Brücke mit Läufern unter blauem Himmel.

Was von dem Laufevent meiner werten Gattin bei mir nun hängen bleibt ist, nicht nur Stolz und Bewunderung für Ihre Leistung, etwas persönliche Wehmut. Ursprünglich habe ich die Nichtraucher Zeit mit Laufsport begonnen, aber leider ging es nicht so gut mit meinen Knien. Aber das war damals von Trainingszustand Lichtjahre entfernt von dem Zustand heute. Einerseits angespornt durch meine liebe Frau, andererseits durch die sehr positive Erinnerung an der Zeit des Laufens war ich Gestern ein Ründchen Laufen. Das war sehr nett und ich war positiv überrascht. Überrascht, weil die Grund Fitness höher ist als vor Sechs Jahren, sehr viel sogar. Auf der anderen Seite merke ich gerade jetzt, während ich das schreibe, das ich etwas Muskelkater bekomme. Ungewohnte Bewegung für einen Radsportler…! Mal sehen, vielleicht werde ich mal sehen ob ich Laufen wieder ein wenig intensiviere.

Dennoch :

Ride on.

Jürgen

 

 

 

 

20. Sept. 2017

Ich bin nicht radikal oder extrem aber wenn man so hört was der Trump so vor UN Vollversammlung raushaut, dann fallen mir nur extreme Dinge ein. Wie konnte das nur passieren das so einer überhaupt dort reden darf? Mir macht am meisten Sorgen was noch alles aus dieser Type heraus platzt. Da können einem schon erhebliche Zweifel an der Menschheit kommen. Ich empfinde Beklemmungen, wenn ich diesen Trump reden höre.

Ich habe mich kürzlich auf meine „kurze Kardio-Hausrunde“ begeben. Diesmal allerdings zu Fuß. War eine interessante Abwechslung. Ne, ich werde jetzt nicht zum Wandererlager wechseln, obwohl …! Meine Begleitung hat seit einiger Zeit Rückprobleme beim radeln und deshalb sind wir mal „gegangen“. Ich habe festgestellt das man Dinge bemerkt die man mit dem Rad nicht „so“ betrachtet. Müsst Ihr mal machen.

 

Gruß

Jürgen

 

 

 

18. Sept. 2017

Kürzlich in der BIKE Zeitschrift lass ich die Kolumne am Ende des Heftes. Der Erzähler berichtet wie er am Monte Baldo von Fahrzeugen mit Bike Anhängern überholt wurde und mördermäßig an gehupt wurde. Ich konnte mich selbst wiederfinden wie er erzählte dass es traurig ist das Kohorten von „Bikern“ mit Fahrzeugen auf den Berg gekarrt werden. Nicht auf die altmodische Weise den Berg mit den eigenen Beinen und der Kurbel zu erkämpfen. Ich selbst habe auch in Torbole und Umgebung diese spezielle Spezies getroffen. Zum Schluss berichtet er, dass es sogar Hubschrauber Shuttles gäbe. Ich muss zugeben das mir da ein wenig der Glaube fehlte. Für mich stellt sich die Frage ob unser Sport immer mehr in die Richtung geht, dass man mit Bike Shuttles oder gut dimensionierten Motoren die Berge erklimmt und im Anschluss grimmig blickend und wichtig nickend wieder herunter brettert.

Auf der anderen Seite bedeutet das für mich das es beim Bergaufkurbeln und der damit verbundenen meditativen Dauerkurbelei weniger Störenfriede gibt.

Man muss halt nur das positive suchen dann findet man es auch.

Dennoch hier mein Appell an die Jünger des E-Mountainbike sowie den Schuttleninsassen:

Das ist doch nur der halbe Spaß. Gönnt euch doch das ganze Paket, da könnt ihr euren Enkeln auch noch was erzählen.

Ja, richtig. eintauseneinhundert und nochwas. DAS ENTSPANNT.

Gruß

Jürgen

02. September 2017

Rad fahren ist entspannend. Das merke ich immer wieder, bei mir zumindest. Eine nette Runde und schon steigt die Laune. Oder auch eine wenig durchs Gestrüpp schreddern. Wobei das Wort schreddern viel schlimmer klingt als gewollt.

Richtig schlimm sind die meisten Mountainbike Fahrer auch nicht. Die wenigsten sind rücksichtslose Irre. Aber ein Paar doch. Aber noch viel Schlimmer sind vielleicht die anderen Verrückten, also die Komplett Verrückten, welche sich im Wald herum treiben.

So wie kürzlich:

Wir standen am Ende eines kleinen Trails um zu Atem zu kommen. Vor uns eine kleine Steigung, es mögen 6 Meter Höhenunterschied gewesen sein. Kleiner Gang, dann würde es gehen. Zum Glück standen wir in ein paar Metern Entfernung als ein 4 Rad-Gelände-Irgendwas vom oberen Weg herunter schoss. Unten angekommen rief der Fahrer uns zu das er manchmal glück hätte. Dabei machte er einen seltsamen Eindruck auf mich. Ich war sprachlos und das kommt nicht oft vor. Danach grub er sich mit teils durchdrehenden Reifen einen neuen Weg den Hang hoch bis er wieder auf dem eigentlichen Weg war um diesen noch schnell mit seinem Allradantrieb etwas um zu graben. Und schwubs war der Spuk vorbei.

Wir waren verwirrt und fuhren dann weiter. Schließlich kamen wir an einem Lokal in Altenberg vorbei welches seinen Gästen die Möglichkeit bietet vor dem Lokal zu sitzen und auf eine Weide zu blicken. Und das saß der Fahrer, vor einem tendenziell leerem Bier. Dabei leisteten ihm ein Paar Herren Gesellschaft die durch Ihre Kleidung eine Affinität zur Jagd vermuten ließen. Auch diese Exemplare hielten sich an ihren Biergläsern fest. Das lustige Allrad Monster parkte in Sichtweite.

Nun, ein Schuft würde jetzt denken das die Jungs das geile Allradteil mal schnell, leicht angeschickert, im Unterholz ausprobiert haben. Der Waldweg könnte Ihnen egal gewesen sein. Aber nur ein gemeiner Mensch würde das unterstellen, ohne Beweise.

Lieber schimpft man über MTB’s die den Wald zerstören und prostet sich zu.

Natürlich könnte es auch ganz anders gewesen sein, aber das finden wir nie heraus.

Gruß

Jürgen

Guter Mann!