Na dann los.

Ja das ist die gleiche Herausforderung wie bereits im Jahr zuvor. 68km bei Rund um Köln. Ja jetzt höre ich schon die Langstreckenfahrer und Mörderharten herum labbern: „Ist doch kein Ding ..blablabla“ . Nun es ist es aber doch. Jeder hart eben seine Lieblings Distanz und ich weis das mir 130km als Rennen zu viel sind. Das habe ich erlebt und hat keinen rechten Spaß gemacht. Als Tour, ja gut gerne auch mal was mehr. Aber als Rennen? Nö – is nix für mich. Dann lieber die „kleine Runde“. Jetzt muss natürlich die 2 Stundenmarke fallen, sonst wird’s albern. Deshalb muss jetzt das Training etwas strukturiert werden. Das schwierigste ist ganz klar Karlheinz. Karlheinz ist ein gerissener aber fauler Schweinehund und zwar meiner! Aber dieses Jahr hat Karlheinz keine Schnitte. Jop, genau. Letztes Jahr hatte ich einen tollen Trainingsplan, der wahr gut aber Karlheinz hatte anderes im Sinn. So nach dem Motto „Alter, kannst doch morgen trainieren. Setzt dich lieber auffe Couch und ruh dich aus“ entsprechend suboptimal motiviert hatte Karlheinz bei mir zumindest teilweise Erfolg. Oder einfach ausgedrückt, der Mann hat das nicht so richtig Ernst genommen und die 2 Stundenmarke wurde nicht geknackt.

Jetzt wird alles besser. Karlheinz ist Mundtot und deshalb wird nun richtig trainiert. Montag werde ich nochmal bei GL8- Sport mir dem neuen Rennrad vorstellig und wir werden das Teil richtig abstimmen. Dann haben wir schon den ersten Schritt gemacht. 2017 war ich mit dem „alten“ Rad dort und das hat mir sehr viel gebracht. Durch ein optimiertes Setup konnten Schulterschmerzen konnten minimiert werden, Probleme mit den Händen und generell wurde die Sitzposition verbessert. Jetzt muss das Neue Radl noch einem FINETUNING unterzogen werden. Ich freue mich schon darauf, denn der Rainer Schwab von GL8-Sport ist kompetent und macht auf mich den Eindruck das er genau weis was er tut. Außerdem ist er auch ein netter Typ, was einen Termin dort immer sehr angenehm macht.

Aber Rund um Köln sind es noch 130 Tage. Aber bis zum 10 km bei Königsforst Marathon sind es nur noch 46. Also dann muss ich jetzt mal los…!

 

Gruß

Jürgen

 

 

Echt jetzt.

Ne, ich bin eigentlich keine Heulsuse. Meine liebe Frau sagt gerne das ich der einzige Kerl bin der nicht herum heult wenn er mal bisschen krank ist und das sagt sie aus freien Stücken. Und ich glaube ihr das, denn ich mag rum heulen nicht. Kopf hoch und Arschbacken zusammenkneifen, so sagte mein Opa und auch mein Vater schon.

Aber bisher hat mich keine Winterseuche erwischt. Ja genau: Bisher!

Sohn Numero 2 hat kürzlich etwas Fieber mäßiges angeschleppt woran er auch ein Paar Tage laborierte. Ich mache es kurz , er hat es überlebt denn er ist schließlich ja mein Sohn. Nun hat sich Freitagabend so ein Kribbeln in der Nase bemerkbar gemacht und dann noch Samstagmorgen ein wenig Halsschmerz.

Ja doof, genau am Wochenende. Ich hatte vor etwas mein Training zu intensivieren. Ging jetzt nicht. Man hört ja immer wieder das es nicht gut ist unter dem Einfluss von solchen Beschwerden intensiv Sport zu betreiben. Also habe ich es auch brav gelassen. War nicht zuträglich für die Laune.

Ich hoffe das der Kelch an mir vorbei geht, denn es ist nur ein bisschen doof. Nicht richtig schlimm. Leichtes Hüsterchen und ab und an Niesen. Der Sport Gott hat vielleicht Erbarmen mit mir…!

Ende Januar werden ich mich für RUND UM KÖLN anmelden.

Rund um Köln 2017

Ziele braucht der Mann.

Sehnsucht

Es gibt jede Menge Radblogs im Internet. Unglaublich viele Menschen schreiben über das Radfahren und Ihre Reisen und Wettbewerbe an denen Sie teilgenommen haben. Viele sind sehr nett und schön zu lesen. Einige sind sehr bunt und voll mit Bildern die Sehnsucht wecken. Sehnsucht ist das Stichwort heute. Was treibt Hobbysportler an ihre Erlebnisse im Internet darzustellen? Kürzlich hörte ich in einer Talkrunde wie ein selbsternannter Intellektueller Schriftsteller sich darüber lustig machte das Uschi und Karl-Heinz von nebenan ihre Erlebnisse im Web mitteilen. Er beschrieb sehr herablassend wie „diese Menschen“ mit zweifelhafter Schreibbegabung Ihre ebenso fragwürdig interessanten Geschichten kundtun und sich dann toll fühlten, als wären Sie nun im Fokus der Weltgeschichte und jeder würde jetzt lesen was sie absondern.

 

Immer weiter BERGRAUF. Fürenwand-Engelberg/Schweiz

Vielleicht ist dieser Mann ja bekannt, aber ich kannte seinen Namen vorher noch nicht, hab seinen Namen deshalb auch schnell wieder vergessen. Das muss nichts bedeuten denn ich bin auch nicht der Chefliterat. Gehen wir davon aus das er nur in wirklich auserwählten Kreisen bekannt ist, aber dann ist es doch traurig das er diese normalen Menschen so herabwürdigt. Immerhin erfreuen sich die Verfasser dieser Webseiten, Blogs oder Facebook Seiten an der Tatsache das sie sich mitteilen, Ihre Erlebnisse und den Stolz eines erreichten Ziels der Welt zu offenbaren zu können. Das ist doch toll. Vielleicht sogar ein wenig netter als ein Buch zu schreiben welches Super wichtig ist, aber niemand erfreut. Ich freue mich über solche Blogs oder Seiten die mir Ideen und Sehnsüchte vermitteln. Auch finde ich es inspirierend zu sehen was andere anfixt, wonach sie streben oder was sie erreicht haben. Unser pseudo intellektueller oberrunterputzer sollte ein wenig mehr Offenheit und Toleranz sich zu eigen machen, dann erreichen Sehnsüchte auch Ihn. Und Sehnsüchte treiben uns doch alle an.

 

RIDE ON

 

Jürgen

 

 

 

 

 

Der Plan reift. Der Mann fährt und läuft.

So langsam reift die 2018er Jahresplanung. Ich habe mir schon mal 3 Sachen auf die Finale TODO Liste gesetzt.

  • 18. März 10km Königsforst-Marathon (bereits angemeldet)
  • 15. April Mettman Duathlon Sprint (bereits angemeldet)
  • 10. Juni Rund um Köln (noch nicht angemeldet)

 

Weitere Events müssen noch reifen. Einen Alpencross oder eine Transalp wird 2018 wohl nicht machbar sein. Dafür nehmen wir dieses Jahr die Rennraäder mit an den Lago di Garda und lassen die MTBs Daheim. Im September gibt es den Bodensee Radmarathon, der klingt auch interessant. Eine Rheintour steht auch im Raum. Ausserdem klappt das Laufen so gut das mal darüber nach denke was ich machen könnte.

Letztes Jahr habe ich einen lustigen MTB-BLOG entdeckt. Und zwar diesen hier : www.mtbtravelgirl.de

Die Caro die diesen Blog macht ist zum schiessen. Ich finde das so witzig und bin ganz begeistert was Sie dort macht. Besonders beneidenswert ist finde ich das Sie gerade in Australien ist. Da ist es nett warm denn die habe Sommer auf der anderen Seite der Erdkugel. Eines der lustigsten Dinge ist zweifellos Caro’s Akzent. Weis gar genau woher der Akzent ist … Unterfranken Asschenburg oder so. Hört sich auf jeden Fall lustig an.

 

Gruß

Jürgen

Bunte Lichter.

Es ist schon nicht so ganz trivial und .

Mir ist in den letzten Jahren immer häufiger ausgefallen das viele Verkehrsteilnehmer sich von einer roten Ampel nicht beeindrucken lassen. Ich finde das sehr Besorgnis erregend. Ich werde täglich Zeuge wie gefährliche Situationen entstehen die wirklich beängstigend sind.  Hauptsächlich fallen mir Autos auf die unbeeindruckt des roten Lichts einfach weiterfahren. Mir stellt sich hier die Frage ob diese Menschen, denn die sitzen in und auf den Fahrzeugen, arglos sind oder ohne Ihr wissen dies tun? Kein Schuldbewusstsein? Ich glaube eher nicht den wir bekommen das ja in der Fahrschule beigebracht.  Konkret beobachte ich nahezu JEDEN Morgen im Bergisch Gladbach (Ortsteil Schildgen) solche Ereignisse. Das ist die Ampel schon 1-2 Sekunden Rot und es huschen danach noch 2 Fahrzeuge durch. Unnötig zu sagen das diese Ampel an einem Schulweg liegt und auch sehr stark befahren ist – morgens wie nachmittags. Ich frage mich was in diesen Köpfen vorgeht oder ist aufgrund dieses Verhaltens in jenen Köpfen eher weniger zu erwarten ist ? Es das rücksichtslos oder fahrlässig und dumm? Ach, die Welt kann so komisch sein. Leider kann man oft auch Radfahrer hierbei beobachten. Das ist nicht weniger Schlimm. Regeln und Vorschriften haben ja irgendwie doch meist einen Sinn. Und das mit den Roten und Grünen Lichtern ganz besonders.

Also die Augen Auf!

Langweilig.

Nun ist endlich Weihnachten vorbei. Ja richtig endlich! Eben weil dies bedeutet das unser Deutschland Wetter bald wieder besser wird, denn der Frühling ist quasi in Sichtweite. Noch ein bisschen Sylvester, dann – schwubb – das leidige Karnevals Ding erledigt und dann, endlich kommt der Frühling. Ich schau zurzeit sehr häufig im Internet und in den einschlägigen Zeitschriften was mir für 2018 gefallen könnte. Da gibt es einiges. Eine Trans Alp wird 2018 nicht möglich sein, aber dafür sollte sich schon Ersatz finden. Irgendwie habe ich den Eindruck das ich 2018 zu meinem Sportjahr machen muss. Ein seltsames Gefühl das mich antreibt nach den Veranstaltungen sowie Anregungen zu suchen. Und da gibt es eine Menge. Für einen 10km Lauf habe ich mich schon angemeldet. RUK ist auch noch auf der Liste. Leider liegt Rad am Ring wieder so ungünstig in den NRW Ferien das es mit der Urlaubsplanung kollidiert. Sehr schade.

Außerdem muss der Winterspeck auch wieder weg, das ist die erste Herausforderung. 4 kg sollten bis April weg sein. Das wäre mal schön.

Also das Jahr 2018 soll nur kommen ….  und den Frühling im Gepäck haben.

Gruß

Jürgen

 

Ziele setzen?

Seit Oktober gehe ich wieder regelmäßig Laufen. Ich bin erstaunt wie gut es klappt und freue mich dreimal pro Woche ein Stündchen laufen zu können. Nachdem ich bei Laufsport Bunert auf der Aachener Straße optimales Schuhwerk gefunden habe, bin ich auch nahezu schmerzfrei. Natürlich ist der Radsport die zentrale Sportart, aber es schadet auf keinen Fall auch andere Dinge zu tun. Da mir laufen schon immer wichtig war und es mir auch sehr große Freude bereitet, konnte ich gestern nicht anders als mich für einen 10 km Lauf anzumelden. Gut, kein Marathon oder dergleichen aber immerhin. Eine gute Vorbereitung für die Sommerevents.

 

Immerhin.

Gruß

Jürgen

 

 

Stress

Ich erinnere mich an früher als wir Kinder waren. Bei mir Zuhause war Weihnachten stets ein großes Fest vor dem man wirklich schon Tage vorher aufgeregt war. Im Laufe der Grundschulzeit wurde dies ein wenig anders. Langsam kann in mir das üble Gefühl auf das meine Brüder doch nicht logen. Denn sie versuchten mich davon zu überzeugen das es das Christkind nicht gäbe. Erfolglos. Ich versuchte so lange wie möglich fest daran zu glauben. Denn ich hoffte immer das meine Wünsche in Erfüllung gingen. Ich kann nicht sagen das meine Eltern und Großeltern nicht bemüht waren, aber es war doch manchmal nicht genau DAS was auf dem Zettel stand, oder auch nur in meiner kindlichen Erwartung war. Damals war schenken noch ein wenig anders, zumindest empfinde ich es so.

Bald…

 

Heute weiß ich genau, dass es das Christkind nicht gibt und der Weihnachtsmann ein Mitarbeiter von Coca-Cola ist. Aber ich musste vor ein Paar Jahren eine Entscheidung treffen. Sollte ich meinen Kindern die Wahrheit vorenthalten? Oder war es besser sie alleine darauf kommen zu lassen? Nun ich habe einen Mix aus beiden gewählt. Kurzum: Die beiden Wissen es auch schon länger. Und ich habe, das muss ich zugeben, nur ein ganz klein wenig nachgeholfen.

Das macht vieles einfach leichter. Man muss nicht mehr geheimnisvoll herum eiern und kann offen nach Wünschen fragen. Das wir absolut nicht religiös (total-über-haupt-nicht) sind einige Argumente für die Festlichte Zusammenkunft verloren gegangen. Unsere Familie freut sich auf die gemeinsame Zeit und die Jungs auf ein Paar Geschenke. Wir können uns fast alle Wünsche auch ohne Weihnachten erfüllen und das gute ist, dann wenn uns der Augenblick als der richtige erscheint. Hat auch was.

 

Zur Verzweiflung bringt mich allerdings der Kommerz der seit Herbst beginn um uns herum anwächst. Die Menschen rennen durch die Einkaufsmeilen und Weihnachtsmärkte um Ihr hart verdientes Geld auszugeben. Und das reichlich. Heute stand eine ältere Dame an einer Kasse hinter mir. Sie war geschwitzt und atmete schwer und brabbelte vor sich her: „hab den auch wirklich alles … hoffentlich … nix vergessen… „. Sie tat mit etwas leid. Erstaunt war ich als ich den Wirklich ansehnlichen Stapel an Geschenken sah der sich auf dem Kassentisch auftürmte. Alle Achtung, Sie muss wohl eine Menge Geschenkempfänger versorgen. Leid tat sie mir, weil Sie offensichtlich sehr gestresst war. Die Ärmste, hoffentlich schadet Ihr das nicht …!

Da frage ich wirklich sehr um was geht es eigentlich bei Weihnachten? Ich glaube fest daran das in den Köpfen der meisten Menschen in Deutschland diese Frage herum schwebt. Aber leider unbeantwortet bleibt. Vielleicht auch weil das auspacken von Geschenken vom Nachdenken ablenkt?

Mal sehen wohin das führt.

 

Der Sinn

Wieder einmal stellt sich die Frage nach dem Sinn.

Nachdem durch eigenes Verschulden alle alten Daten gelöscht wurden habe ich erstmal flott eine neue Basis aufgebaut. Dabei habe ich ein wenig darüber nach gedacht wie dieser mini Blog weiter „laufen„ soll. Die Statistik zeigt das zwischen 2-6 Besucher regelmäßig vorbeischauen. Manchmal denke ich (jetzt ehrlich) ob das was ich schreibe (obwohl eher „schrieb“) irgend Jemand interessiert hat. Das Feedback durch Kommentare ist quasi nicht vorhanden. Also ist es durch aus überlegenswert die Arbeit und damit die Zeit lieber in Training oder Rad fahren zu investieren.

Schön im Wald.

Themen gäbe es schon, so finde ich, aber es gib schon ein Paar Effekte vor denen ich zurück schrecke. Zum Beispiel gibt es einige Geschichten die sehr viel persönliche Info enthalten und ich nicht sicher bin ob ich dies so im Detail öffentlich machen möchte. Auch gibt es Begebenheiten die aus meiner Sicht lustig und kritisch sind aber möglicherweise könnten sich Bekannte hier erkennen und das nicht so lustig finden. Einfach von einer Tour schreiben- das machen andere schon hinreichend und vermutlich auch besser. Mich interessiert eher die Geschichte, Erfahrungen und die Sichtweise auf unseren Sport mit etwas Zynismus. Das runter tippen von technischen Details und das Auflisten von Ortschaften die durchfahren wurden ist schon x-mal vorhanden. Ich hoffe das Jemand wissen möchte warum ich mit Georg keine Tour mehr fahren werde, oder warum Bergtouren mit Harald einfach ober-end-geil sind. Zum Beispiel ist immer noch nicht geklärt warum der Dicke Typ beim Spinning nicht schwitz und mir läuft die Suppe dermaßen das der Spinning Trainer mir eine Fußmatte unterlegt.

Harald

 

Mal sehen. Ich werde mal bis Weihnachten darüber nachdenken und dann eine Entscheidung treffen.

Jürgen