Immer drehen.

Seit ein Paar Wochen habe ich keine Schläuche mehr. Also genauer gesagt die Laufräder meines Moutainbikes sind jetzt auf Tubeless umgerüstet. Das soll Vorteile haben, so sagt man. Leider konnte ich noch nicht fahren und kann NOCH kein Urteil dazu abgeben. Ich bin sehr allerdings guter Dinge und gespannt. Aber … kürzlich las ich irgendwo das jemand sich wieder nach seinen Schläuche sehne denn dann wäre alles wieder besser. Da war ich geschockt. Nun da ich endlich Schlauchlos bin ändert sich der Trend und ich bin nicht mehr im Trend und hinke wieder hinterher! Das lässt mich nicht in den Schlaf kommen. All die in Saison-Mode gekleideten, grimmig drein blickenden, perfekt ausgesrüsteten Schönwetter-Spaziergängererschrecker fahren jetzt wieder mit Schlauch? Weil einer in einer Kurve ein Vibrieren gespürt hat ? Und das alles ohne mir bescheid zugeben ?

Grosser Mist.

Na gut, einen Nachteil gibt es schon. Wenn man länger nicht fährt kann der Reifen eher platt werden. Die Milch sammelt sich unten und die Dichtigkeit geht im Oberen bereich nach und nach verloren. So sagt man. Deshalb fahre ich mal lieber ne runde oder drehe jedes mal die Räder ein wenig wenn ich daran vorbei gehe. So kann nix passieren.

Und ich werde den Trend einfach ignorieren.

Gruß

Jürgen

Nachgedacht.

 

Warum tun wir die Dinge die wir tun.
Mit fortschreitendem Alter verfalle ich oft ins Grübeln. Ins Grübeln über das was wir so tun. Die meisten von uns gehen tagsüber arbeiten und sind in ihrer Freizeit mehr oder weniger aktiv. Manche gehen mit dem Hund spazieren, wieder andere machen Ultraläufe im ostmongolischen Steppenland. Dazwischen sind auch noch einige andere Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Ich habe Kollegen für die ist es schon ziemlich krass was ich so sportlich veranstalte. Aus meiner Sicht ist das eigentlich gar nicht so viel. Ich kenne zwei Frauen in meinem Alter die in den letzten Jahren Ironman finischer waren. Das finde ich mal beeindruckend. Selbst ein Marathon alleine ist schon mächtig beeindruckend. Immer wieder treffe ich Leute deren Fitness noch um Lichtjahre besser ist als die meine (naja das ist auch nicht schwer). Oft stellt man mir die Frage warum ich das tue. Damit stellt man natürlich die Frage an die oben genannten genauso. Und es ist eigentlich relativ einfach zu erklären: etwas erreichen – aufstehen- auf sich stolz sein können und Glück zu empfinden. Womit wir eigentlich beim den Kern schon identifiziert haben: Glück.

Glück. Und warm ist es auch .

Mich macht es glücklich mit meinem Mountainbike durch den Wald zu kurbeln und dann einen Trail runter zu fliegen, oder mit meinem Rennrad eine geile Tour zu machen. Oft wenn ich durch den Wald laufe und dazu Musik höre, mich dann so umschaue empfinde ich ein tiefes Glücksgefühl. Vermutlich und hoffentlich geht es vielen anderen auch so, ansonsten würde mich nicht einfallen warum man es tun sollte. Immer wenn ich von einer Tour zurück bin, oder von einem schönen Lauf fühle ich mich gelöst und zufrieden. Was mir klarmacht das ich das noch viel mehr machen möchte .
Deshalb habe ich jetzt beschlossen das Thema Sport zu intensivieren. Natürlich muss man arbeiten gehen, aber ich glaube in meinem Alter ist das nicht mehr so der Mittelpunkt des Seins. Mich fixt es an Zeit mit meinen Kindern, meiner Frau zu verbringen und auch Sport Aktivitäten nachgehen zu können. Ich kenne ein paar nette Leute mit den ich das tun kann. Kurz um das Jahr 2018 wird anders werden als die letzten Jahre.
Natürlich ist es auch das Selbstbild von einem selber das mich antreibt. Wenn ich ans Altwerden denke möchte ich lieber ein cooler und fitter Senior sein als ein frustrierter unbeweglicher Greis.
Hierzu gehört auch das ich über mein Körpergewicht, meine Ernährungsgewohnheiten (Alkohol- Currywurst- Pommes- Chips etc.) und Stress auf der Arbeit nachdenken muss. Einige Ziele habe ich schon auf meiner Liste aber ich muss mal gründlich darüber nachdenken was da noch hinzu kommt.
Und natürlich versuche ich hier mehr zu schreiben… !
Gruß Jürgen

Einen Tusch.

Ja das ist ein fröhliches Volk im Rheinland. Vermutlich wird in Köln das Karnevaljäcken Gen schon seit Generationen weitergereicht. Nur bei meinen Eltern ist das etwas schiefgelaufen. Obwohl doch beide originale Kölsche waren und das so richtig von Geburt an. Nicht so möchtegern: -ichversuchmalwatopKölschzusagen-. Ich gehe lieber ne Runde laufen und trinke mir abends in überschaubaren Dosen meinen Alkohol.  Pappnase und Kostümierung? Nö, lieber nicht. Es sieht alles danach aus als sei das bei meinen Söhnen auch nicht anders. Und das ist auch nicht schlimm. Wie der Kölner gerne sagt: „jedem Tierchen – sein Pläsierchen“ (ich habe das mal ins hochdeutsche übersetz).

Ich denke nur gerne daran das nach Karneval bald der Frühling kommt. Und dann, ja dann geht auch wieder „Draussenfahren“ ohne Frostbeulen.

Kürzlich war ich bei GL8 Sport und habe mit dem neuen Rennrad die Feineinstellungen vornehmen lassen. Aber dazu ein andermal mehr. Später habe ich das Stumpjumper wieder abgeholt. Gabelservice und alle Lager der Umlenkungen, dazu noch ein Paar andere Kleinigkeiten und das Teil ist wieder „Tutti bene“.

Fast 4 Jahre !

Ich habe jetzt auch endlich auf TUBELESS umgerüstet. Bin mal gespannt wie ein Flitzebogen wie sich das anfühlt. Leider konnte ich noch keine Testrunde machen…grrrr. Toll war das die Kartusche in der Gabel natürlich auch erneuert wurde und jetzt nicht mehr 2 sondern 3 Einstellungen vorsieht. Einmal total zu, einmal mittel für flowiges Zeug und normales Pedalieren und einmal relativ weich für schnelle Abfahrten. Dazu hat es jetzt auch noch ein Rädchen zur Feinjustage …!

Ob man das alles brauch? Keine Ahnung, aber ich versuche es heraus zu bekommen. habe die Hoffnung das es mich nicht überfordert.

In diesem Sinne :

Allaaaaaf und Hellau.

Gruß Jürgen

 

 

 

Na dann los.

Ja das ist die gleiche Herausforderung wie bereits im Jahr zuvor. 68km bei Rund um Köln. Ja jetzt höre ich schon die Langstreckenfahrer und Mörderharten herum labbern: „Ist doch kein Ding ..blablabla“ . Nun es ist es aber doch. Jeder hart eben seine Lieblings Distanz und ich weis das mir 130km als Rennen zu viel sind. Das habe ich erlebt und hat keinen rechten Spaß gemacht. Als Tour, ja gut gerne auch mal was mehr. Aber als Rennen? Nö – is nix für mich. Dann lieber die „kleine Runde“. Jetzt muss natürlich die 2 Stundenmarke fallen, sonst wird’s albern. Deshalb muss jetzt das Training etwas strukturiert werden. Das schwierigste ist ganz klar Karlheinz. Karlheinz ist ein gerissener aber fauler Schweinehund und zwar meiner! Aber dieses Jahr hat Karlheinz keine Schnitte. Jop, genau. Letztes Jahr hatte ich einen tollen Trainingsplan, der wahr gut aber Karlheinz hatte anderes im Sinn. So nach dem Motto „Alter, kannst doch morgen trainieren. Setzt dich lieber auffe Couch und ruh dich aus“ entsprechend suboptimal motiviert hatte Karlheinz bei mir zumindest teilweise Erfolg. Oder einfach ausgedrückt, der Mann hat das nicht so richtig Ernst genommen und die 2 Stundenmarke wurde nicht geknackt.

Jetzt wird alles besser. Karlheinz ist Mundtot und deshalb wird nun richtig trainiert. Montag werde ich nochmal bei GL8- Sport mir dem neuen Rennrad vorstellig und wir werden das Teil richtig abstimmen. Dann haben wir schon den ersten Schritt gemacht. 2017 war ich mit dem „alten“ Rad dort und das hat mir sehr viel gebracht. Durch ein optimiertes Setup konnten Schulterschmerzen konnten minimiert werden, Probleme mit den Händen und generell wurde die Sitzposition verbessert. Jetzt muss das Neue Radl noch einem FINETUNING unterzogen werden. Ich freue mich schon darauf, denn der Rainer Schwab von GL8-Sport ist kompetent und macht auf mich den Eindruck das er genau weis was er tut. Außerdem ist er auch ein netter Typ, was einen Termin dort immer sehr angenehm macht.

Aber Rund um Köln sind es noch 130 Tage. Aber bis zum 10 km bei Königsforst Marathon sind es nur noch 46. Also dann muss ich jetzt mal los…!

 

Gruß

Jürgen

 

 

Echt jetzt.

Ne, ich bin eigentlich keine Heulsuse. Meine liebe Frau sagt gerne das ich der einzige Kerl bin der nicht herum heult wenn er mal bisschen krank ist und das sagt sie aus freien Stücken. Und ich glaube ihr das, denn ich mag rum heulen nicht. Kopf hoch und Arschbacken zusammenkneifen, so sagte mein Opa und auch mein Vater schon.

Aber bisher hat mich keine Winterseuche erwischt. Ja genau: Bisher!

Sohn Numero 2 hat kürzlich etwas Fieber mäßiges angeschleppt woran er auch ein Paar Tage laborierte. Ich mache es kurz , er hat es überlebt denn er ist schließlich ja mein Sohn. Nun hat sich Freitagabend so ein Kribbeln in der Nase bemerkbar gemacht und dann noch Samstagmorgen ein wenig Halsschmerz.

Ja doof, genau am Wochenende. Ich hatte vor etwas mein Training zu intensivieren. Ging jetzt nicht. Man hört ja immer wieder das es nicht gut ist unter dem Einfluss von solchen Beschwerden intensiv Sport zu betreiben. Also habe ich es auch brav gelassen. War nicht zuträglich für die Laune.

Ich hoffe das der Kelch an mir vorbei geht, denn es ist nur ein bisschen doof. Nicht richtig schlimm. Leichtes Hüsterchen und ab und an Niesen. Der Sport Gott hat vielleicht Erbarmen mit mir…!

Ende Januar werden ich mich für RUND UM KÖLN anmelden.

Rund um Köln 2017

Ziele braucht der Mann.

Sehnsucht

Es gibt jede Menge Radblogs im Internet. Unglaublich viele Menschen schreiben über das Radfahren und Ihre Reisen und Wettbewerbe an denen Sie teilgenommen haben. Viele sind sehr nett und schön zu lesen. Einige sind sehr bunt und voll mit Bildern die Sehnsucht wecken. Sehnsucht ist das Stichwort heute. Was treibt Hobbysportler an ihre Erlebnisse im Internet darzustellen? Kürzlich hörte ich in einer Talkrunde wie ein selbsternannter Intellektueller Schriftsteller sich darüber lustig machte das Uschi und Karl-Heinz von nebenan ihre Erlebnisse im Web mitteilen. Er beschrieb sehr herablassend wie „diese Menschen“ mit zweifelhafter Schreibbegabung Ihre ebenso fragwürdig interessanten Geschichten kundtun und sich dann toll fühlten, als wären Sie nun im Fokus der Weltgeschichte und jeder würde jetzt lesen was sie absondern.

 

Immer weiter BERGRAUF. Fürenwand-Engelberg/Schweiz

Vielleicht ist dieser Mann ja bekannt, aber ich kannte seinen Namen vorher noch nicht, hab seinen Namen deshalb auch schnell wieder vergessen. Das muss nichts bedeuten denn ich bin auch nicht der Chefliterat. Gehen wir davon aus das er nur in wirklich auserwählten Kreisen bekannt ist, aber dann ist es doch traurig das er diese normalen Menschen so herabwürdigt. Immerhin erfreuen sich die Verfasser dieser Webseiten, Blogs oder Facebook Seiten an der Tatsache das sie sich mitteilen, Ihre Erlebnisse und den Stolz eines erreichten Ziels der Welt zu offenbaren zu können. Das ist doch toll. Vielleicht sogar ein wenig netter als ein Buch zu schreiben welches Super wichtig ist, aber niemand erfreut. Ich freue mich über solche Blogs oder Seiten die mir Ideen und Sehnsüchte vermitteln. Auch finde ich es inspirierend zu sehen was andere anfixt, wonach sie streben oder was sie erreicht haben. Unser pseudo intellektueller oberrunterputzer sollte ein wenig mehr Offenheit und Toleranz sich zu eigen machen, dann erreichen Sehnsüchte auch Ihn. Und Sehnsüchte treiben uns doch alle an.

 

RIDE ON

 

Jürgen

 

 

 

 

 

Der Plan reift. Der Mann fährt und läuft.

So langsam reift die 2018er Jahresplanung. Ich habe mir schon mal 3 Sachen auf die Finale TODO Liste gesetzt.

  • 18. März 10km Königsforst-Marathon (bereits angemeldet)
  • 15. April Mettman Duathlon Sprint (bereits angemeldet)
  • 10. Juni Rund um Köln (noch nicht angemeldet)

 

Weitere Events müssen noch reifen. Einen Alpencross oder eine Transalp wird 2018 wohl nicht machbar sein. Dafür nehmen wir dieses Jahr die Rennraäder mit an den Lago di Garda und lassen die MTBs Daheim. Im September gibt es den Bodensee Radmarathon, der klingt auch interessant. Eine Rheintour steht auch im Raum. Ausserdem klappt das Laufen so gut das mal darüber nach denke was ich machen könnte.

Letztes Jahr habe ich einen lustigen MTB-BLOG entdeckt. Und zwar diesen hier : www.mtbtravelgirl.de

Die Caro die diesen Blog macht ist zum schiessen. Ich finde das so witzig und bin ganz begeistert was Sie dort macht. Besonders beneidenswert ist finde ich das Sie gerade in Australien ist. Da ist es nett warm denn die habe Sommer auf der anderen Seite der Erdkugel. Eines der lustigsten Dinge ist zweifellos Caro’s Akzent. Weis gar genau woher der Akzent ist … Unterfranken Asschenburg oder so. Hört sich auf jeden Fall lustig an.

 

Gruß

Jürgen

Bunte Lichter.

Es ist schon nicht so ganz trivial und .

Mir ist in den letzten Jahren immer häufiger ausgefallen das viele Verkehrsteilnehmer sich von einer roten Ampel nicht beeindrucken lassen. Ich finde das sehr Besorgnis erregend. Ich werde täglich Zeuge wie gefährliche Situationen entstehen die wirklich beängstigend sind.  Hauptsächlich fallen mir Autos auf die unbeeindruckt des roten Lichts einfach weiterfahren. Mir stellt sich hier die Frage ob diese Menschen, denn die sitzen in und auf den Fahrzeugen, arglos sind oder ohne Ihr wissen dies tun? Kein Schuldbewusstsein? Ich glaube eher nicht den wir bekommen das ja in der Fahrschule beigebracht.  Konkret beobachte ich nahezu JEDEN Morgen im Bergisch Gladbach (Ortsteil Schildgen) solche Ereignisse. Das ist die Ampel schon 1-2 Sekunden Rot und es huschen danach noch 2 Fahrzeuge durch. Unnötig zu sagen das diese Ampel an einem Schulweg liegt und auch sehr stark befahren ist – morgens wie nachmittags. Ich frage mich was in diesen Köpfen vorgeht oder ist aufgrund dieses Verhaltens in jenen Köpfen eher weniger zu erwarten ist ? Es das rücksichtslos oder fahrlässig und dumm? Ach, die Welt kann so komisch sein. Leider kann man oft auch Radfahrer hierbei beobachten. Das ist nicht weniger Schlimm. Regeln und Vorschriften haben ja irgendwie doch meist einen Sinn. Und das mit den Roten und Grünen Lichtern ganz besonders.

Also die Augen Auf!